Jetzt setzen sie sogar den Weltruf der Schweiz aufs Spiel. Im Frühjahr 2002 holte Ernesto Bertarelli mit seinem «Alinghi»-Team den America’s Cup ins Alpenland, namentlich dank Russell Coutts, dem genialen Skipper aus Neuseeland. Es war der spektakulärste Welttriumph der neueren Schweizer Geschichte. Doch jetzt sind Bertarelli und Coutts verkracht. Coutts hatte Steuern sparen wollen à la Michael Schumacher (was ihm sicher Anwälte in den Kopf setzten), die Begünstigung wurde abgelehnt (durch andere Anwälte, notabene). Seither ist der Segelvirtuose sauer, will beim America’s Cup 2007 mit einer eigenen Crew antreten. Gegen «Alinghi». Aber darf er das? Genau genommen nicht. Der Vert ...