Geschlagene sieben Jahre mussten die Fans von Jeff Beck ausharren, bis sich der britische Rockgitarrist zu einem neuen Studioalbum bequemte – und dann das. Wer die Track-Liste seines neuen Werks «Emotion & Commotion» liest, findet Stücke wie «Corpus Christi Carol», «Over the Rainbow» oder «Nessun dorma». Offenbart der bald 66-Jährige erste Spuren von Altersschwachsinn, fragt man sich, bevor man die Scheibe einlegt.
Sie eröffnet mit Benjamin Brittens stiller Komposition, für die Beck zusammen mit Pete Murray ein Orchesterarrangement geschrieben hat, das sich um seine fiependen Gitarrenklänge legt. Gerade als sich der Hörer in musikalische Watte gebettet wähnt, kratzt ei ...