Karin Keller-Sutter (KKS), Abschleicherin, wurde in ihrer Hauszeitung, dem St. Galler Tagblatt, zur Premierministerin hochgeschrieben. Wer die Ersatzwahl von Elisabeth Baume-Schneider und Albert Rösti, die Departementsverteilung und die neue Konstellation im Gremium nüchtern analysiere, könne nur zum Schluss kommen: Die 58-jährige Ostschweizer Bundesrätin sei der Leithammel der Regierung. Welche Rolle sie im Bundesrat einnimmt, muss sich erst noch zeigen. Vorläufig fällt KKS vor allem als Ausreisserin auf, die vor dem Asylchaos im Justiz- und Polizeidepartement ins ruhigere Finanzdepartement flüchtet. (hmo)
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