Karin Keller-Sutter, Abstandsdame, kapselt sich ab. Der Chefin des Eidgenössischen Justiz- und Polizeidepartements wurde zu Beginn ihrer Amtszeit in den Medien zuweilen der Vorwurf gemacht, sie sei gewissermassen der verlängerte Arm der Wirtschaftsverbände in der Landesregierung. Das blieb nicht ohne Konsequenzen. Wirtschaftsvertreter beklagen sich nämlich jetzt gegenüber der Weltwoche, sie hätten keine Chance auf eine Audienz bei der Justizministerin. Die Bundesrätin wolle es auf Biegen und Brechen vermeiden, dass man ihr eine grosse Nähe zur Wirtschaft nachsagen könne. (hmo)
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