Die Weltwoche wurde heftig kritisiert, als sie vor acht Jahren die in Europa grassierende Anti-Stimmung gegen den damaligen US-Präsidenten George W. Bush mit Artikeln anderer Stossrichtung konterte. Es ging nicht darum, einen Politiker in den Himmel zu heben. Aber es ging darum, die Einseitigkeit des Mainstreams zu durchbrechen. Besonders umstritten war damals Bushs Entscheidung, gegen den Irak in den Krieg zu ziehen. Die meisten Zeitungen sahen darin den Beweis für die von ihnen immer schon vorausgesetzte Bösartigkeit, ja Dummheit dieses Staatsmanns. Die Weltwoche betrachtete es als ihre Pflicht, Gegensteuer zu geben, die andere Seite zu zeigen und damit das unvollständige Bild, d ...