Als Hassan Kiko in der Nacht auf den 8. Februar 2016 zusammen mit der Aufseherin Angela Magdici aus dem Bezirksgefängnis in Dietikon ZH türmte, hatte er bereits ein Jahr Untersuchungshaft hinter sich. Wegen dreier Sexualdelikte war er zu insgesamt siebeneinhalb Jahren Gefängnis verurteilt worden. Wenn ihm bei guter Führung ein Drittel der Strafe erlassen würde, standen dem damals 31-jährigen Syrer noch mindestens vier Jahre hinter Gittern bevor. Doch so lange wollte das verliebte Paar nicht warten. Valentinstag feierten die beiden in der Freiheit. Der flüchtige Traum ging fünf Wochen später im italienischen Bergamo zu Ende. Seither sitzt Kiko wied ...