Kim Jong Il - Von den öffentlichen Gebäuden in Nordkorea sind seine Porträts verschwunden. Zur Verjüngung, glaubte man erst, wie früher in der Sowjetunion. Je greiser der Diktator, umso jugendlicher die Porträts. Dann verschwanden auch die Kim-Abzeichen vom Revers der ins Ausland reisenden Kader. Die Staatsmedien sprachen nicht vom «Geliebten Führer», sondern vielmehr vom «Oberkommandierenden der Volksarmee», «Vorsitzenden der Nationalen Militärkommission», «Generalsekretär». Jetzt rätseln die Kimologen: Ist der Diktator tot, krank? Wurde er weggeputscht? Sind dies Reformanzeichen? Baut er einen Sohn als Nachfolger auf (drei Generationen Kim-Porträts wären selbst den Nord ...