Die Banken haben ein Problem. Seit der Börsenboom verebbt ist, wollen immer weniger Kunden mit Aktien handeln. Sie lassen ihr Erspartes lieber auf dem Konto liegen. Das hat Folgen: Die Kommissionserträge, also die Gebühren, welche die Banken für Aktienkäufe und -verkäufe erheben, schrumpfen gewaltig. Bei der UBS, der grössten Bank in der Schweiz, gingen sie im ersten Halbjahr 2003 um 16 Prozent zurück. Die Bank Julius Bär musste eine Einbusse von gut 20 Prozent, die Credit Suisse Group von gar mehr als 30 Prozent hinnehmen.
Um dieser Entwicklung entgegenzuwirken, haben die Banken ihre Anlageberater angewiesen, die Kunden-Portefeuilles im grossen Stil umzuschichten und den Klienten a ...