Seit der Geburt ihrer Söhne trägt die britische Modedesignerin Katharine Hamnett formlose T-Shirts mit der Aufschrift «Women against war». Kürzlich erklärte sie in einer Talkshow, sie habe fast vierzig Jahre lang ein Dasein als unsympathische Egoistin gefristet. Dann kamen die Kinder. Ihr Engagement als Kriegsgegnerin und Umweltschützerin sehe sie als logische Konsequenz ihrer neuen Rolle. Es liege im biologischen Programm einer Mutter, ihre Babys gegen das Böse der Welt schützen zu wollen. Kinderlose Menschen hingegen hätten keine konkreten Gründe, Verantwortung zu übernehmen und sich um das Wohl des Planeten zu kümmern.
Die Fernsehmoderatorin war platt ob der Tirade, mit der ...