Sonntagmorgen, 9.00 Uhr. Ich reihe mich am Berlin-Marathon ein. Der Wettkampfarzt informiert, man solle «viel und regelmässig trinken». Der Animator am Mikrofon heizt ein. Wir, über 44 000 Laufbegeisterte, klatschen im Takt. Kurz nach 9.10 Uhr: Drei drahtige Afrikaner stehen aufgereiht an der Startlinie. «Jetzt, der Titelverteidiger und amtierende Olympiasieger», brüllt der Speaker: «Eliud Kipchoge!» Wir klatschen begeistert, als wüssten wir, dass der Kenianer vor uns die weltschnellsten Marathonschuhe der Geschichte trägt.
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