Die Schweiz rangiert beim Wirtschaftswachstum zuhinterst, bei der staatlichen Regulierung der privaten Wirtschaft jedoch zuvorderst. Unter den OECD-Ländern sind nur gerade Italien, Norwegen, Griechenland, Frankreich und Belgien (in absteigender Reihenfolge) intensiver reguliert als das angeblich so freiheitliche Helvetien. Hingegen weisen alle angelsächsischen Länder eine markant geringere Regulierungsdichte als die Schweiz auf. Überdies halten die meisten kleineren OECD-Länder ihren Regulierungsdrang weit besser im Zaum als die verbal so auf die Subsidiarität und Selbst-regulierung pochende Eidgenossenschaft.
Besonders schlecht schneidet die Schweiz in der Sparte «Staatseigentum» a ...