Als ich Gianni Biasiutti vor fünf Jahren interviewte, sass mir ein jung-dynamischer, jovialer und enthusiastischer Manager gegenüber, der beweisen wollte, dass Ökologie und Ökonomie nicht in einem Widerspruch stehen. Es schien, als hätte er das perfekte Objekt gefunden: Wasserkraft am Grimselpass, ein Gebiet, das sich für die Herstellung von sauberem Strom eignet wie kein zweites. 850 Millionen Franken wollten die Kraftwerke Oberhasli (KWO) in eine naturnahe Modernisierung ihres Netzwerks mit acht Stauseen und neun Kraftwerken investieren. Mit Einsatz von Hightech sollte die Leistung der bestehenden Anlagen praktisch verdoppelt werden.
1999 übernahm Biasiutti die Direktion der KWO. Di ...