Europa und die Welt verändern sich.» Mit solchen Plattitüden, bei denen man auch vor tausend Jahren nicht falschlag, stimmte uns der Chefredaktor der Neuen Zürcher Zeitung auf den Nationalfeiertag ein. Es sei irrig, «auf die Kraft des einzelnen Staates zu setzen». Auch die NZZ und deren Exponenten verändern sich. Noch am 1. August 1941 proklamierte ein FDP-Bundespräsident und späterer NZZ-Verwaltungsrat: «Herrgott, ist es schön, Schweizer zu sein!»
Kleingeister seien keine Sieger, schreibt der Grossgeist Markus Spillmann. Ungemeint gemeint ist damit der Kleingeist Christoph Blocher – gemäss NZZ das personifizierte Gegenteil der «weltoffenen, exportorientierten und pragmatisch ...