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Zu Tisch

Kleinod im Quartier

Es ist eine Binsenwahrheit, aber halt wahr, dass das Gute oft nah ist und man es deshalb leider gern übersieht. So eine Entdeckung machte ich kürzlich, nachdem ich von der ­grossen Sommerfahrt (s. Artikel links) ­zurückgekommen war: Das «Tizziani» in ­Zürich Wipkingen liegt unauffällig an einer Hauptstrasse und ist benannt nach Remo ­Tizziani, einem ­Pionier der hiesigen Szene-Gastronomie. Das sollte Leute nicht abschrecken, denen wichtiger ist, was auf den Teller kommt, als wer auch noch im Restaurant sitzt. Das Lokal ist klein und romantisch; Kerzenlicht, Holztische und dazu ein paar Sitzplätze auf dem Trottoir. Alles bleibt überschaubar. Wie die kleine Karte, die Vertrauen ...
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