Die Ablehnung des revidierten CO2-Gesetzes war ein Donnerschlag in der Schweizer Politik, und wahrscheinlich wird im Ausland ein Nachhall zu vernehmen sein. Es ist das erste Mal, dass die Bürger Stellung zu einer Vorlage nehmen konnten, die auf die Umsetzung des Pariser Abkommens zielt – und es zeigte sich: Die Leute wägen Vor- und Nachteile beim Umgang mit dem Klimawandel nüchtern ab. Warum hat das Pariser Abkommen offenbar nicht die Strahlkraft, die ihm in der Klimabewegung und in der Wissenschaft meist zugeschrieben wird? Und wenn es eine solche Vorlage schon in der reichen Schweiz derart schwer hat, was wäre dann in Ländern mit weniger Wohlstand zu erwarten ...