Wenn man dem Urteil der Filmkritik trauen darf, dann ist der New Yorker Filmemacher Ari Aster ein Erneuerer des Horrorfilms. Über seinen Erstling «Hereditary» (2018) hat sie sich («brillant», «Meisterwerk») fast nicht mehr einkriegen können. Voller Respekt wurde schon damals über sein nächstes Projekt geraunt, in dem es, irgendwo hoch oben im Norden Schwedens, um eine Sonnenwendfeier gehen solle. Nun also ist der Zweitling geboren, heisst «Midsommar», und man weiss nach nahezu zweieinhalb Stunden noch weniger als in «Hereditary», was hier eigentlich anliegt, ausser dass wieder irgendwas Satanisches rumlodert, vom ...