Vor etwa 200 Jahren, als fast alle heute noch bestehenden Grenzen zwischen den Kantonen fixiert wurden, hatte die Schweiz rund 1,7 Millionen Einwohner bzw. etwa 40 Einwohner pro Quadratkilometer. Heute sind es mit etwa 7,9 Millionen Einwohnern oder 190 pro Quadratkilometer fast fünfmal so viele. Dabei ist der springende Punkt, dass die Bevölkerung vor 200 Jahren zu zwei Dritteln in der Landwirtschaft und zu dem verbleibenden Drittel in wenig konzentrierten Industrien beschäftigt und daher – verglichen mit heute – ziemlich gleichmässig über das ganze Land verteilt war.
Heute hingegen sind nur noch etwa 3 % der Erwerbstätigen in der Landwirtschaft beschäftigt. Die übrigen arbeiten ...