In «eigener Sache» ist die Rede von einer «Weichenstellung für den unabhängigen Qualitätsjournalismus». Das Medienhaus Tamedia «stellt sich neu auf», unter «Bündelung seiner Kräfte». Es handelt sich um eine atemberaubende Erfolgsstory, die Simon Bärtschi als Leiter Publizistik und Mitglied der Geschäftsleitung von Tamedia auftischt. Der Konzern habe eine «neue Strategie entwickelt» und «fokussiert künftig auf starke digitale Marken». Und weiter: «Der Qualitätsjournalismus ist und bleibt unser Kerngeschäft.» Dann beschwört der Tamedia-Chefpublizist die «direkte Demokratie», die «freiheitliche Gesellschaft», die «Orientierung und alltägliche Hilfestellung» ...