Vor etwas mehr als fünf Jahren führte die Weltwoche ein Interview mit dem damaligen Finanzminister Hans-Rudolf Merz (FDP). Es ging um den Fiskalkrieg zwischen der Schweiz und der EU. Brüssel hatte gefordert, die Schweiz müsse ihre kantonalen Holding-Steuern ändern. Es dürfe nicht sein, dass ausländische Holding-Gesellschaften gegenüber anderen in der Schweiz ansässigen Firmen steuerlich bevorteilt würden. Auf die Frage, ob sich die Schweiz von der EU ein neues Steuerregime aufzwingen lasse, erwiderte Merz: «Es gibt nichts zu verhandeln. Basta.» Es gebe, beteuerte Merz, lediglich einen «Dialog», in dem der Bundesrat Brüssel deutlich mache, die Steuern in der Schweiz noch we ...