Seit einigen Tagen wird in Deutschland wieder über den Muezzinruf debattiert. Grund dafür ist ein zunächst auf zwei Jahre befristetes Modellprojekt, das es Moscheegemeinden in Köln erlaubt, den Muezzin zum Gebet rufen zu lassen. Seit dem vergangenen Freitag macht die Zentralmoschee in Köln davon Gebrauch, obwohl man vor dem Bau 2008 versicherte, auf einen Ruf, der ausserhalb des Moscheegrundstücks zu hören ist, zu verzichten. Die Ditib, zu der die Zentralmoschee gehört, gilt zudem als verlängerter Arm der AKP, der Partei des türkischen Präsidenten Erdogan.
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