Es war ein Wetter zum Heulen. Schwarze Wolken hatten sich am Nachthimmel über Madrid zusammengeballt. Es war schneidend kalt, und es regnete in Strömen. Der Wind peitschte die Tropfen durch die Strassen, auf denen sich grosse Pfützen bildeten. Doch den Menschen, die an jenem 27. Februar 1981 durch diese Strassen zogen, war nicht zum Weinen zumute. Sie jubelten, tanzten und sangen. Mehr als anderthalb Millionen Menschen waren zusammengekommen, und zum ersten Mal seit Jahrzehnten fühlten sie sich wie ein Volk: Kommunisten und Falangisten, die Gralshüter der faschistischen Franco-Diktatur, Katholiken und Sozialisten, Katalanen, Andalusier und Galicier.
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