Für Boris Johnson, den Bürgermeister von London, beginnt am morgigen Freitag die «grösste Show der Welt». Dieser unnachahmliche Selbstdarsteller strahlt einen Optimismus aus, der unter den Repräsentanten der sonst eher zaghaften politischen Klasse Grossbritanniens beispiellos ist. Als er in seiner Kindheit einmal gefragt wurde, was er später einmal werden wolle, antwortete er: «König der Welt», und mit achtundvierzig kann er sich in dem Ruhm sonnen, das Oberhaupt zumindest einer Weltstadt zu sein.
Nicht, dass dies der Gipfel seiner Ambitionen wäre. Als sein Biograf weiss ich, dass er unbedingt Premierminister werden möchte. Boris Johnson ist jemand, der bei jedem sich bietenden P ...