Die Regierung warnt. Wie kann man Aussenpolitik betreiben, wie kann man verhandeln und Beschlüsse fassen, wenn über allem der Vorbehalt eines Referendums schwebt, wenn das Volk das letzte Wort hat und am Ende womöglich wieder umstösst, was Bundesräte und Diplomaten in mühsamen Negoziationen ausgetüftelt haben? Man würde dahin gelangen, «dass man mit keinem Staate mehr einen Vertrag abschliessen könnte, dass die GesetzÂgebung niemals zur Ruhe käme und dass die ExeÂkutive völlig lahmgelegt würde», schreibt der Bundesrat. Man wäre kein verlässlicher und berechenbarer Partner mehr, die Glaubwürdigkeit des Landes stünde auf dem Spiel, man geriete «geradezu in eine lächerlich ...