Die ersten Meldungen tauchten vor genau drei Jahren auf, im Juli 2010. Der Schweizerische Blindenbund (SBb), der sich als «gemeinnützige Selbsthilfeorganisation» versteht, kassiere Steuergelder, die ihm nicht zustünden, sagte die ehemalige SBb-Geschäftsführerin Romy Enderli in der Zeitschrift Beobachter. IV-Gelder seien «in grossem Stil» missbraucht worden. Der Blindenbund reagierte empört, sprach von «diffamierenden Vorwürfen» und «haltlosen Behauptungen», die er in aller Form vehement zurückweise, weil sie jeglicher realer Grundlage entbehrten. Doch es kam anders: Das zuständige Bundesamt für Sozialversicherungen (BSV) beauftragte die Firma KPMG mit einer detaillierten Pr� ...