Wo einst Ndipuotani Bolaks Hütte stand, klafft heute ein riesiges Loch. 500 Meter lang ist es, 200 Meter breit, mindestens 15 Meter tief, und das ist erst ein kleiner Anfang. So wie Bolaks Hütte soll es noch zigtausenden anderen gehen, zwei ganze Städte und ein FlugÂhafen sollen verlegt werden, damit das Loch immer weiter wachsen kann. Es soll einem ganzen Land aus der Armut helfen und hat bereits jetzt einige Menschen reich gemacht. ÂBolak gehört nicht dazu. Ihn macht das Loch nur wütend und hungrig.
Wütend auf Rio Tinto, einen der grössten Bergbaukonzerne der Welt, der das Loch gegraben hat. Und wütend auf Moçambiques ÂRegierung, die ihm versprochen hat, dass auch er davon prof ...