Hegemoniale Kriege finden in den Zentren der Weltpolitik statt, imperiale an deren Rändern. Hegemonialkriege werden zwischen Mächten geführt, die gleichartige militärische Kräfte aufbieten und nach gleichen Prinzipien gegeneinander kämpfen. Imperiale Kriege sind dagegen solche zwischen ungleichartigen Gegnern, und in ihnen spielen soziopolitische Entwicklungsunterschiede eine zentrale Rolle. Während die eine Seite professionelle Soldaten mit modernen Waffen in den Kampf schickt, muss die andere darauf setzen, dass – beispielsweise – die männlichen Jäger auch gute Krieger sind.
So stellten sich die Kriege der europäi-schen Kolonialmächte dar, und die Kriegszüge der US-Kavaller ...