Kurz vor Weihnachten reichte SVP-Nationalrat Bruno Zuppiger eine Interpellation ein. Er stellte darin eine rhetorische Frage: «Ist der Bundesrat nicht auch der Meinung, dass eine möglichst grosse Medienvielfalt eine wichtige Voraussetzung für eine funktionierende Demokratie darstellt?»
Vielleicht ist die Frage gar nicht so rhetorisch. In der Schweiz gibt es seit 2011 nur noch zwei Medienhäuser.
Es gibt die Tamedia-Gruppe, die ab diesem Jahr auch die Mehrheit an der Westschweizer Edipresse hält. Sie verlegt dreizehn nationale und überregionale Titel, dazu elf Regionalblätter, dreizehn grössere Magazine, sie betreibt vier Radio- und TV-Stationen und eine Menge Internetsites.
Daneb ...