Komplizenschaft der hohlen Hand
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Komplizenschaft der hohlen Hand
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Bildung

Komplizenschaft der hohlen Hand

Nur ein Bruchteil der «Erasmus»-Millionen fliesst in den Studentenaustausch. Der Rest wird für ein Sammelsurium von Projekten verwendet. Bundesrat Schneider-Ammann verteidigt das Programm. Nicht ganz uneigennützig: Auch die Ammann-Gruppe bezog Subventionsgelder.
Bis vor der Abstimmung vom 9. Februar stand «Erasmus» für Studentenaustausch-Programme innerhalb Europas: Einmal fremde Luft schnuppern, den Horizont erweitern, eine neue Sprache lernen. Alles in allem eine schöne Sache. Nach dem Ja zur Masseneinwanderungsinitiative hat die EU die Verhandlungen zu «Erasmus für alle», wie das aktuelle Mobilitätsprogramm heisst, gestoppt. Die Konsternation war gross, die Klagen darüber waren noch heftiger: Von den Studentenschaften bis zu den Hochschulrepräsentanten wurde vor den negativen Folgen für Schweizer Universitäten gewarnt, von Unsicherheit war die Rede, von Attraktivitätsverlust und höherem adminis­trativem Aufwand. Die Aufregung so ...
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