Kein Tag vergeht, ohne dass in Zeitungsartikeln und Fernsehbeiträgen das ungeheure Potenzial Chinas erläutert wird. Von der Wirtschaftsmacht der Zukunft ist die Rede, vom unendlichen Markt mit einer Milliarde Konsumenten oder von der gelben Gefahr (auch in dieser Weltwoche, Seite 3). Wenn noch das kleinste KMU aus dem Thurgau nach China geht und Mandarin als das neue Englisch bezeichnet wird, dann war es wohl nur eine Frage der Zeit, bis China unsere Schulen erreicht.
In Zürich werden sich ab diesem Sommer bereits Dreijährige in chinesischen Schriftzeichen üben können. Die Privatschule Lip eröffnet eine sogenannte Preschool, eine Art Kindergarten, in dem Englisch, Chinesisch und Deut ...