Egal, was die Schweizerische Nationalbank (SNB) unternimmt, sie steht in der Kritik. Sie kann die Zinsen senken, sie erhöhen, sie kann Gold verkaufen oder eine neue Banknotenserie emittieren. Anstatt Lob erntet sie eher Missfallen. Auch letzte Woche war das so: Kaum hatte sie eine neue Zinserhöhung beschlossen, liefen Mieter, Gewerkschafter und Hauseigentümer Sturm. Sie warfen der SNB vor, die Hypothekarsätze und damit die Mieten hochzutreiben und eine künstliche Teuerung zu bewirken.
Bloss: Wären die Währungshüter untätig geblieben, würde die Inflation mittelfristig mehr steigen. Denn die florierende Wirtschaft treibt die Preise nach oben. Darum profitieren die Konsumenten, wenn d ...