Zum Abschluss des World Economic Forum (WEF) in Davos trafen sich in einer Diskussionsrunde des Schweizer Fernsehens unter anderem die Schweizer Bundespräsidentin Simonetta Sommaruga und Martin Schulz, der sozialdemokratische Präsident des Europäischen Parlaments. Schulz fiel in der Schweiz zuletzt eher negativ durch seine abfälligen Äusserungen zum Volksentscheid über die «Masseneinwanderung» im Februar letzten Jahres auf. Vor laufenden Kameras kommentierte Schulz die Annahme der Vorlage damals mit der Bemerkung, die Schweizer hätten sich von «niedrigen Instinkten» leiten lassen. Er meinte damit die beschlossene Einführung von Kontingenten zur Drosselung der Zuwanderung. ...