Ein paar Wochen nachdem Martin Schulz im März 2017 ohne eine Gegenstimme zum Vorsitzenden der SPD gewählt und dementsprechend als Hoffnungsträger gefeiert worden war, trafen wir uns am Rande einer Veranstaltung in Berlin. Schulz kam grade von der Toilette, ich war auf dem Weg dorthin. Schulz sah mich kurz an und schaute weg. «Hoppla», dachte ich, «wer an mir vorbei will, entscheide ich», steuerte auf ihn zu, ergriff seine rechte Hand und sagte: «Schön, dass Sie jetzt die SPD führen. Bei der Bundestagswahl sind Ihnen 18 Prozent sicher.» Schulz liess meine Hand fallen und ging wortlos weiter.
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