Während Politiker in Deutschland die Verteidigung europäischer Werte in der Ukraine beschwören, finden sich für den Dienst an der Waffe nicht genügend Menschen. Jetzt muss Verteidigungsministerin Christine Lambrecht einräumen, die bisherige Personalplanung der Bundeswehr sei Makulatur.
Das ursprünglich angepeilte Ziel von 203 000 Soldatinnen und Soldaten, die 2025 zur Verfügung stehen sollen, muss nach unten korrigiert werden. Es war noch unter Lambrechts Vorvorgängerin Ursula von der Leyen ausgearbeitet worden, jetzt wurde es stillschweigend kassiert. «Unser strategisches Ziel lautet aktuell, bis zum Jahr 2031 auf rund 203 000 Soldatinnen und Soldaten zu wachsen», bes ...