Die Menschheit dürfte dereinst verschwinden, raunte der Philosoph im Schlusssatz seines Buches über die Ordnung der Dinge, «wie am Meeresufer ein Gesicht im Sand». Was der französische Meisterdenker Michel Foucault 1966 schrieb, konnte sich damals noch kaum jemand vorstellen. Heute können es sich alle ausdenken, wenn sie etwa vom amerikanischen Futuristen Raymond Kurz-weil hören, er erwarte für das Jahr 2045 die ÂSingularität: das Verschmelzen der Menschen mit den Maschinen. Was bleibt dann vom Humanismus, also vom Glauben an die Menschheit als Krone der Schöpfung? Fünfzig Jahre nach Michel Foucault denkt Yuval Noah Harari über dieselbe Frage nach.
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