Seit der Entdeckung des Penizillins hat die Medikamentenmedizin kaum Fortschritte gemacht. Gegen Volksseuchen wie Alzheimer und Hirnschlag findet sie trotz Forschungsmilliarden kein Rezept. Gegen Virusinfektionen auch nicht, wie Aids und jetzt Sars dramatisch zeigen.
Traditionelle chinesische Kräutermischungen dagegen, behauptet die Pekinger Volkszeitung, verhindern eine Sars-Ansteckung. Das dürfte eher übertrieben sein. Trotzdem rissen sich die Leute im südchinesischen Guangzhou im Februar in den Apotheken die Banlangen-Packungen aus den Händen. Banlangen ist ein aus der Indigowurzel extrahiertes Grippemittel, dem man eine prophylaktische Wirkung zuschreibt. In der Tat scheint die Sar ...