Der Atomausstieg wird ohne fossilen Strom nicht zu schaffen sein. Will die Schweiz nicht dauerhaft auf Importe angewiesen sein, sind Gaskraftwerke unvermeidlich. Doch bis vor kurzem beschworen Umweltschützer und viele Politiker den Klimawandel. Man müsse alles tun, um den CO2-Ausstoss möglichst rasch zu reduzieren, forderten sie. Die gleichen Kreise haben nun auf Atomängste umgesattelt und nehmen in Kauf, dass die Schweiz die StromÂlücke ausgerechnet mit fossilem Strom schliesst. Dieser 180-Grad-Schwenk muss verschleiert werden. Da hilft der neue Zauberbegriff «Wärmekraftkopplung».
Wärmekraftkopplung bedeutet, dass Anlagen gleichzeitig Wärme und Strom produzieren. Sie laufen in d ...