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Die Weltwoche

Krawallmacher von ganz rechts
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Parteien

Krawallmacher von ganz rechts

Die rechtsradikale ungarische Jobbik will künftig seriöser auftreten. Doch an ihrem Hass auf Juden, ­Roma und alles Fremde ändert sich nichts.
Einen Shitstorm lang war sie das hässliche ­Gesicht einer hässlichen Partei: Die Kamerafrau Petra László, die einem syrischen Flüchtling mit einem Kind auf den Schultern ein Bein stellte, arbeitete bei einem TV-Sender der rechtsextremen ungarischen Partei Jobbik. Die Blutgrätsche der Journalistin freilich ging sogar der radikalen Gruppierung zu weit: Frau László wurde sang- und klanglos gekündigt. Ihr Verhalten passte vermutlich nicht zum neuen Erscheinungsbild der Jobbik, das der jugendliche Parteichef Gábor Vona vor kurzem angeordnet hatte. Seriös sollte die Organisation auftreten, ihr Programm «differenzierter» ­erklären. «Unsere Leidenschaft», so erklärte der 37-Jähri ...
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