Letzte Woche trafen sich die Spitzen aus den 28 EU-Mitgliedstaaten zum Schacher um die Neubesetzung der Kommission und der Europäischen Zentralbank. Zum Durchbruch kam es nicht. Die Zeit drängt. Am 2. Juli konstituiert sich das Ende Mai gewählte neue Europäische Parlament in Strassburg. Jedem Mitgliedstaat der Union steht ein Posten in der Kommission zu. Diese müssen ausserdem gemäss der politischen «Farbenlehre» verteilt werden: Die Konservativen bekommen diese, die Sozialisten jene Posten, auch die Liberalen werden bedacht. Das ist ein komplexes Spiel mit konkurrierenden Nationen, Personen, Parteien.
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