Krimiautor Chester Himes sollte Drehbuchautor bei Warner Brothers werden; Jack Warner liess ihn mit den Worten abblitzen: «Ich will keinen Nigger hier auf dem Gelände.» Das war in den vierziger Jahren. Heute gibt es offiziell keinen Rassismus mehr – schon gar nicht in der Traumfabrik. Ausgerechnet ein Hollywood-Film behauptet nun das Gegenteil: Jenseits der politischen Korrektheit prallen Figuren aus verschiedenen ethnischen Gruppen aufeinander, die ihre Wut und Angst an jenem Phänomen abreagieren, das offiziell für überwunden gilt. Schon vor Jahren diagnostizierte der Soziologe Mike Davis den Hang zur Segregation allein an der pharaonischen Glas-und-Marmor-Architektur von Los Angele ...