Von der Musik zu verlangen, sie möge vor allem fröhlich sein und feierabendkompatibel, ist manchmal etwas hart. Sind es denn nicht Klänge, Rhythmen und Stimmen, die wenigstens eine gefühlte Ahnung vom komplexen Zusammenhang von Glück und Elend thematisieren können? Zwischen Mensch und dem, was er geschaffen hat (meist will er’s ja nicht gewesen sein)? Haben etwa Finanzkrise, Irak-Misere, Weltwirtschaft und privates Elend miteinander zu tun? Und wie unendlich mies ist die – von Zeigezwang begleitete – Medienfrage dieser Tage: Wie in aller Welt konnte diese österreichische «family from hell» so ablaufen?Sind wir wirklich, tatsächlich, echt und authentisch erstaunt? Tun wir täg ...