Die politische Welt versucht die reale zu übertrumpfen. In Washington wird der Abzug der letzten amerikanischen Kampftruppen aus dem Irak verkündet: Fernsehbilder, Reden, summierende Betrachtungen unter dem Titel: Hat sich der Einsatz gelohnt? Die Wirklichkeit: Es verbleiben 50 000 Mann – die Mehrzahl Kampftruppen – im Zweistromland. Sie werden nicht Gewehr bei Fuss stehen, wenn es zu einer neuen Gewalteruption kommen sollte.
Das «offizielle Ende» der amerikanischen Beteiligung an Kampfhandlungen hat politische Motive. Präsident Obama sucht nach einem Erfolg vor den Kongresswahlen Anfang November. Nach dem Abkommen zwischen den Vereinigten Staaten und dem Irak über die Stationieru ...