Vom grossen Kanton Zürich, der rund 650 Jahre die Schweizer Eidgenossenschaft angeführt hat, ist nicht viel mehr übriggeblieben als Hans Hollenstein. Auf diesen Eindruck musste kommen, wer am vergangenen Montag die Pressekonferenz des Zürcher CVP-Regierungsrats über den schwelenden Konflikt mit den Sans-Papiers verfolgte. Hollenstein orientierte über die Aussprache, die er zuvor mit den abgewiesenen Flüchtlingen und ihren Schweizer Komplizen geführt hatte, nachdem diese mehr als zwei Wochen lang die Predigerkirche in der Zürcher Altstadt besetzt hatten.
Unangenehme Disharmonien versuchte «der Botschafter der guten Laune» (NZZ) präventiv zu vermeiden. Das illegale Vorgehen der Be ...