Havanna, vor ein paar Wochen. Das Coronavirus ist zeitlich – wir schreiben Ende Februar – und geografisch noch weit entfernt. Die Küstenstadt präsentiert sich in dem ihr eigenen Charme: Viele der farbenfrohen Gebäude im Kolonialstil scheinen seit der Revolution von 1959 unberührt. Auch der Fuhrpark der privaten Automobile erinnert mit seinen ausladenden, ausufernd verzierten und geschwungenen Limousinen an die fünfziger Jahre.
Für hiesige Verhältnisse erleben wir einen eher kühlen Abend. Den über tausend Gästen aus dem weltumspannenden Zigarren-Business wird am Gala-Abend des «Festival del Habano» trotzdem tüchtig ...