Am Wägitalersee gibt es drei Berge, die der versierte Wanderer kennen muss. Erstens den Zindlenspitz, einen grünen Kegel mit zuckerhutartigem Felsaufsatz, den man aus der Anschauung für unerwanderbar nimmt, der aber sehr wohl «machbar» ist. Zweitens den Fluebrig, einen Klotz mit brutal steilen Flanken, dessen Besteigung ebenfalls ein Grossunternehmen ist; vor einiger Zeit las ich in der NZZ am Sonntag den stolzen und glücklichen Bericht der Literaturkritikerin Gunhild Kübler, die den Fluebrig erklommen hatte, und war beeindruckt – Respekt, Kollegin Kübler, Sie sind eine Frau nicht nur von Verstand, sondern auch von Kondition! Drittens ist zu nennen der Grosse Aubrig. Er ist sozusag ...