Zum Anekdotenschatz des superreichen Exildeutschen Curt Engelhorn, eines Vetters des verstorbenen Mäzens Christof Engelhorn, gehört die Geschichte, dass Hitler bei der Mutter im Wohnzimmer sass, dass Richard Strauss ein Nachbar in Garmisch war und dass die Firma Perutz GmbH, die Filme herstellte und auf der das Familienvermögen beruht, Leni Riefenstahl mit belieferte. Curt, der Schillernde, ist ganz anders geartet als der verschwiegene Christof Engelhorn, der bescheiden in Meggen lebte.
Wer die Konzerte am Lucerne Festival im KKL besuchte, dem war er ein vertrauter Anblick: der ältere Herr im Mao-Look, der im ersten Rang links sass.
Er hatte immer den gleichen Platz, trug hochgeschlos ...