Die Entwicklungen in der EU sind kein Ruhmesblatt. Seit der Finanzkrise vor acht Jahren leidet der Wirtschaftsraum unter hoher Arbeitslosigkeit, riesiger Staatsverschuldung und schwachen Banken. Die Probleme haben ihre Ursache vor allem in der Einheitswährung und im Versuch, Steuern und Gesetze zu harmonisieren. Europas Zukunft sieht düster aus. Umso erstaunlicher ist es, dass viele Politiker und Wirtschaftsvertreter in der Schweiz nur untätig zuschauen, wie sich die einheimische Wirtschaftspolitik immer mehr in die Abhängigkeit der europäischen begibt.
Die Vertreter der Exportwirtschaft scheinen viele davon überzeugt zu haben, dass ihre partikularen Interessen, etwa die bilateralen Ve ...