200 Leute drängten sich am Samstag in Âeinen Konferenzsaal in Bern, erwartungsvoll, in der Mehrheit Frauen. Es hätten SP-Politikerinnen sein können oder Lehrerinnen. Bei den Männern liess sich eher auf die Branche schliesÂsen: Sie waren von jener verhaltenen, beflissen-aufmerksamen Sorte, die man gern im Therapeutenmilieu findet. Tatsächlich waren es Sexualpädagoginnen und Sexualpädagogen, und an dem Kongress ging es ums Thema Schule. Der Bund will, dass Sexualerziehung obligatorisch in die Lehrpläne eingeführt wird. Deshalb waren auch Lehrer und Dozenten da, die wissen wollten, was sie erwartet.
Nach sphärischen Klängen zur Einstimmung («Töne berühren») sagte Titus Bürgis ...