Major Christopher Miller lag auf einem Feldbett in einem verdreckten Raum von der Grösse einer Gefängniszelle, voll gestopft mit Waffen und Munition. Er konnte nicht schlafen. Die Januarnacht auf dem Stützpunkt der Special Forces in Kandahar war kalt, und Miller war im Begriff, den Sturmangriff auf sechs Al-Qaida-Kämpfer anzuordnen, die sich in einem afghanischen Krankenhaus in der Nähe verschanzt hatten. Miller wusste, wie viel auf dem Spiel stand und dass es eine Katastrophe war, wenn etwas schief ging. Zum ersten Mal im Leben würde Miller in einen Nahkampf verwickelt. Nach jahrelanger Ausbildung sollte er endlich ein «Gewaltmanager» werden, wie er mir später erklärte. Mit seinen ...