Im Jahr der Abstürze, die uns wohl bevorstehen, kann man nicht genug Aufsteigergeschichten bringen. Hier ist eine: Schneller als ein Raviolo in siedendem Wasser katapultierte sich Tobias Funke nach oben. Schon mit 24 hat er sich, nach Lehrjahren bei Horst Petermann und Antonio Colaianni, sein eigenes Restaurant erkocht. Nicht irgendwo, sondern mitten in einem der gastronomischen Ballungszentren der Schweiz. Anders kann man das Städtchen Rapperswil-Jona mit seinen rund achtzig Lokalen von zum Teil beachtlichem Niveau nicht nennen. Da muss man einiges bieten, um aufzufallen, und keiner fällt momentan mehr auf als Tobias Funke.
Seine «Falkenburg» ist ein guter Ort für kulinarische Meditat ...