Maurus Federspiel - Die Erzählung «Der verlorene Sohn», letzten Dezember im unbekannten Zürcher Turean-Verlag erschienen, wurde bis anhin kein einziges Mal rezensiert oder auch nur erwähnt. Das Buch des 31-jährigen Maurus Federspiel, ein Erstling notabene, verdient aber eine gute Portion Öffentlichkeit. Auf den ersten 160, 170 von insgesamt 366 Seiten beweist sich ein Erzähler, der nicht auf Sprachspielchen und Stilkapriolen setzt wie andere hiesige Jungautoren, sondern eben: einen Stoff zu erzählen hat. Nämlich die Geschichte von Dennis Gutson, einem amüsanten Kotzbrocken, der zum Beispiel, wenn er wieder mal kein Geld hat, in der WG seiner Freundin einen Stapel CDs klaut, die er ...